Firmengeschichte

Firmengeschichte der APV Deutschland GmbH

Der Ursprung des heutigen Betätigungsfeldes von APV Deutschland reicht zurück in die „Goldenen ZwanzigerJahre“:

1923 wird die Urzelle der Rosista (Rostsicherer Stahl), die Firma „Kontinentale Handelsgesellschaft für Industrie A.-G.“ in Dortmund gegründet. Das Grundkapital beträgt 5000 Goldmark. Die Gesellschaft beliefert Brauereien und Molkereien mit Zubehör.

1925 übernimmt die „Kontinentale Handelsgesellschaft für Industrie A.-G. die Generalvertretung von Produkten aus rostsicherem Stahl (V2A) der Fried. Krupp, Essen für das In- und Ausland. Schon früh erkennt man, dass in der Internationalität die Zukunft liegt.

1926 bereits Teilnahme an der Braumaschinenausstellung in München: Mit einem Tank und Fässern aus V2A-Stahl.

1928 ändert das Unternehmen seinen Namen und firmiert unter „Aktiengesellschaft Holstein & Kappert“, Dortmund. Es werden komplette Gär- und Lagertankanlagen projektiert und montiert.

1932 Liquidation und Neugründung unter dem damaligen Firmennamen „Rosista“ Vertrieb von Erzeugnissen aus Krupp´schem nichtrostendem Sonderstahl für die Getränkeindustrie GmbH“, Dortmund. Das Firmenzeichen enthält noch den vollständigen Firmennamen.

1934 „Rosista“ liefert als erste Firma Armaturen aus nichtrostendem Stahl - an den Nestlé-Konzern in Vevey.

1944 fast vollständige Zerstörung der Geschäftsräume durch Bombenangriffe.

1945 Ende des Jahres erfolgt die Aufnahme einer eigenen Fertigung von Armaturen in Dortmund- Brackel. Neuer Firmenname: „Rosista GmbH“

1953 schließt die Mutterfirma Holstein & Kappert, Maschinenfabrik „Phonix“ GmbH mit der Rosista einen neuen Vertretungs- und Lizenzvertrag über die „Einblech- Plattenkonstruktion“ ab. Eine Rosista-Entwicklung, die qualitativ und preislich der bis dahin im Bereich der Milcherhitzung verwendeten „Supra-Platte“ eindeutig überlegen ist.

1954 Beginn der Entwicklung und Herstellung von Ventilen für Hand- und Fernsteuerung. Es werden zwei Bürohäuser, große Betriebsräume und Lagerräume in Dortmund-Marten bezogen.

1962 liefert Rosista die erste vollautomatische Molkereianlage aus. Von da an verlagert sich der Umsatz mehr zu High-Tech-Erzeugnissen.

1968 Rosista erkennt den Trend in der Getränkeindustrie zur Automation. Das erste vollautomatisch ferngesteuerte Tanklager wird mit Hilfe von elektronisch und pneumatisch gesteuerten Rosista-Ventilen erstellt.

1971 Aufbau der Abteilung Verfahrenstechnik, Steuerungstechnik und der Montageabteilung für die Brau- und Getränkeindustrie.

1972 Inbetriebnahme der ersten fernprogrammierbaren Würzbehandlungsanlage inkl. CIPSystem in der Brauindustrie bei der Thier-Brauerei in Dortmund.

1973 baut Rosista das erste Doppelsitzventil DELTA D zur sicheren Trennung feindlicher Medien in automatisch arbeitenden Anlagen. Damit wird gleichzeitig der Grundstein für das heutige DELTA-Ventilprogramm gelegt.

1986 übernimmt die weltweit operierende APV(Aluminium Plant & Vessel Company)-Gruppe*                             80% der Anteile von Rosista und führt das Unternehmen in vollem Umfang unter dem Namen APV Rosista GmbH. Mit neuen Aufgaben vor einem neuen Hintergrund beginnt für Rosista eine erfolgreiche Phase in neuer Dimensionierung.

* gegründet 1910 durch Dr. Richard Seligman

1988 wird die APV Rosista im Zuge der Umstrukturierung eine von 9 Hauptgesellschaften der APV.

1989 übernimmt die APV-Gruppe von Holstein & Kappert die restlichen Anteile und ist jetzt 100%ige Mutter der APV-Rosista GmbH.

1996 Umstellung der Unternehmensstruktur in Deutschland. Die bis dahin selbständigen Standorte innerhalb Deutschlands werden nun von der Hauptverwaltung in Dortmund geleitet. Änderung der Unternehmensbezeichnung: APV Deutschland GmbH.

1997 APV wird Mitglied der SIEBE-Gruppe.

1998 Umzug nach Unna. APV Deutschland bezieht Räumlichkeiten der APV-Rosista. Ziel: besserer Kommunikations- und Infofluss zwischen der Produktion und dem Anlagenbau.

1999 BTR und SIEBE Aktionäre stimmen dem Zusammenschluss beider Unternehmen im Januar zu. Im Februar wird BTR Siebe lanciert, als eine weltweit führende globale Engineering Gruppe mit einem Wert von ca. DM 25 Mrd. Der Vorstand der BTR Siebe und die Aktionäre geben im April bekannt, dass INVENSYS der neue Name der Gesellschaft, entstanden durch die Verschmelzung der Siebe Plc und BTR Plc, ist.

2000 APV Deutschland wird Mitglied der neuen APV-Organisation CEE „Central & Eastern Europe“.

2004 Unter dem Begriff „One APV“ präsentiert APV weltweit eine neue Organisation.

2006 Am Standort Unna übernimmt die APV Rosista GmbH zusätzlich die Fertigung von Gaulin- und Rannie-Homogenisatoren.

2008 APV wird Mitglied der weltweit operierenden SPX Corporation, Sparte „Flow Technology“.